Landabzug

Vorausleistungen

gesetzliche Vorausleistungen und zusätzliche Vorausleistungen

Neumessungsdifferenz

Diese wird für das gesamte Verfahrensgebiet ermittelt. Sie ergibt sich aus dem Vergleich der nach der Bestimmung der Verfahrensgrenze resultierenden tatsächlichen Fläche des Verfahrensgebietes mit den aufsummierten Katasterflächen aller Flurstücke.

Σ Buchfläche – tatsächliche Fläche = Neumessungsdifferenz

Rücklage

Masseland

Masseland ist nach §54 II Flurbereinigungsgesetz das Land, das zur Abfindung der Teilnehmer nicht benötigt wird und entsprechend dem Flurbereinigungszweck (bspw. Zweck nach §§ 37 I, 39, 40, 86, 87) oder für Siedlungszwecke zu verwenden ist. Das durch die Teilnehmergemeinschaft treuhänderisch verwaltete Eigentum wird durch eine Regelung im Flurbereinigungsplan gegen einen angemessenen finanziellen Ausgleich den zukünftigen Eigentümer(n) zugeteilt.

Befreiung vom Abzug

Berechnung

Abzugskomponente ha DWZ WVZ %
Verfahrensgebiet neu berechnet incl. Gewanne außerhalb: 50
Verfahrensgebiet Stand Kataster incl. berichtigte Katasterflächen: 50
Landabzug durch Neuvermessungsdifferenz
(pos. Differenz mit Minusvorzeichen):
50
Landabzug für gemeinschaftliche Anlagen:
Landabzug für öffentliche Anlagen:
Landabzug für Naturschutz und Landschaftspflege:
Aufbontierung: 0 50
Vorausleistungen: 50
Landabzug Rücklage für unvorhergesehene Zwecke, Missformen
und zum Ausgleich lt. Vorstandsbeschluss:
50
Landabzug nach § 47 FlurbG absolut:
Der ermittelte Abzug für benötigte Werte beträgt %. Ebenso ermittelt wurde ein notwendiger Flächenabzug von %.

Gesetzliche Regelung

§ 47 Flurbereinigungsgesetz

(1) 1 Den zu den gemeinschaftlichen Anlagen und zu öffentlichen Anlagen nach § 40 erforderlichen Grund und Boden haben alle Teilnehmer nach dem Verhältnis des Wertes ihrer alten Grundstücke zu dem Wert aller Grundstücke des Flurbereinigungsgebietes aufzubringen, soweit er nicht durch vor der Flurbereinigung vorhandene Anlagen gleicher Art oder durch einen bei Neumessung des Flurbereinigungsgebietes sich ergebenden Überschuss an Fläche gedeckt oder von einzelnen Teilnehmern hergegeben wird; in gleicher Weise ist ein bei Neumessung sich ergebender Mangel an Fläche aufzubringen. 2 Der von den Teilnehmern aufzubringende Anteil kann für unvorhergesehene Zwecke, für Missformen und zum Ausgleich mäßig erhöht werden.
(2) Für solche Teile des Flurbereinigungsgebietes, in denen aus besonderen Gründen ein größerer Bedarf an Grund und Boden für gemeinschaftliche oder öffentliche Anlagen als in anderen Teilen besteht, kann zu Lasten der begünstigten Teilnehmer ein von dem übrigen Flurbereinigungsgebiet abweichender Maßstab festgesetzt werden.
(3) Die Flurbereinigungsbehörde kann zur Vermeidung offensichtlicher und unbilliger Härten einzelne Teilnehmer ausnahmsweise von der Aufbringung ihres Anteils an den gemeinschaftlichen oder öffentlichen Anlagen ganz oder teilweise zu Lasten der übrigen Teilnehmer befreien.

§ 54 Flurbereinigungsgesetz

(2) Das infolge von Geldabfindungen und nach § 46 zur Abfindung der Teilnehmer nicht benötigte Land ist in einer dem Zweck der Flurbereinigung entsprechenden Weise oder für Siedlungszwecke zu verwenden. Durch den Flurbereinigungsplan wird bestimmt, wem das Land zu Eigentum zugeteilt wird. Für die Zuteilung gilt § 55 entsprechend.

Kommentieren